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Dieselelektrische LokomotiveTriebfahrzeug (Schweizerische Bundesbahnen)


RangierlokomotiveSchweizerischen BundesbahnenAblaufbergRangierbahnhof LimmattalDE2500Drehstrom-Asynchron-FahrmotorenBrown, Boveri & Cie.Ee 6/6 II











































































Am 6/6, Am 861

Nr. 18522 im Rangierbahnhof Limmattal

Nr. 18522 im Rangierbahnhof Limmattal

Nummerierung:
18521–18526
Anzahl:
6
Hersteller:

Thyssen Henschel, BBC
Baujahr(e):
1976

Achsformel:
Co'Co

Spurweite:
1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer:
17.400 mm
Höhe:
4.503 mm
Gesamtradstand:
12.200 mm
Dienstmasse:
111 t

Radsatzfahrmasse:
18,5 t
Höchstgeschwindigkeit:
85 km/h

Stundenleistung:
1440 kW
Treibraddurchmesser:
1.040 mm
Leistungsübertragung:
diesel-elektrisch
Anzahl der Fahrmotoren:
6
Besonderheiten:
Funkfernsteuerung

Die SBB Am 6/6, neue Bezeichnung Am 861, ist eine schwere Rangierlokomotive der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Sie wird vor allem für den Betrieb am Ablaufberg eingesetzt.


Der 1977 in wesentlichen Teilen in Betrieb genommene Rangierbahnhof Limmattal war im Ablaufbergbetrieb für thermische Traktion konzipiert worden. Für den Betrieb wurde ein Bedarf von sechs Lokomotiven errechnet. Für diese Art Rangierbetrieb sind vor allem hohe Anfahrzugkräfte und ein Mittelführerstand notwendig. Zudem sollte mit einem leistungsfähigen Dieselloktyp die Reserve für Hilfeleistungen bei Ausfall der elektrischen Zugförderung erhöht werden.


Technisch stammen die Am 6/6 von den Versuchslokomotiven DE2500 ab; entsprechend sind sie mit Drehstrom-Asynchron-Fahrmotoren und „Flexifloat“-Drehgestellen (ohne Drehzapfen und Wiege) ausgerüstet.[1][2] Die SBB hatten bereits 1963 die Initiative ergriffen, eine fahrdrahtgespeiste Versuchs-Umrichterlokomotive mit Asynchron-Fahrmotoren zu bauen. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Brown, Boveri & Cie. (BBC) konnte 1972 der entsprechende Versuchsträger Be 4/4 12001 in Betrieb genommen werden. Die Am 6/6 waren nun, basierend auf der Be 4/4 und den DE2500, als weiterer Entwicklungsschritt gedacht, der dann in der schweren elektrischen Rangierlok Ee 6/6 II seine Fortsetzung fand.


Sechs Lokomotiven mit den Nummern 18521–18526 wurden 1973 bestellt und 1976 in Dienst gestellt. Ende der 1990er Jahre wurde ihre Elektronik modernisiert. Heute sind noch vier Lokomotiven im Einsatz, die erste (Am 6/6 18524) wurde am 26. Januar 2004 ausrangiert[3] und dient als Ersatzteilspender.



Literatur |


  • Claude Jeanmaire-dit-Quartier: Die elektrischen und Diesel-Triebfahrzeuge schweizerischer Eisenbahnen. Fünfter Teil: Die Lokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Archiv Nr. 36, Verlag Eisenbahn, Villigen AG 1979, ISBN 3-85649-036-1


Einzelnachweise |




  1. Baureihenklassifizierung bei Privatbahnen (PDF, S. 6; 83 kB)


  2. Asynchronlokomotiven (PDF, dänisch; 961 kB)


  3. SER 4/2004 Seite 185



Weblinks |


  • Technische Daten und Bild



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