Liste der Kulturdenkmale in Kohren-Sahlis Inhaltsverzeichnis Legende | Kohren-Sahlis | Anmerkungen |...
Liste (Kulturdenkmale in Frohburg)
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Die Liste der Kulturdenkmale in Kohren-Sahlis enthält die Kulturdenkmale im Frohburger Ortsteil Kohren-Sahlis.[Anm. 1]
Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Sachsen.
Inhaltsverzeichnis
1 Legende
2 Kohren-Sahlis
3 Anmerkungen
4 Quellen
Legende |
Bild: zeigt ein Bild des Kulturdenkmals und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals
Bezeichnung: Name, Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals
Lage: Straßenname und wenn vorhanden Hausnummer des Kulturdenkmals; Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link Karte führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
Datierung: gibt das Jahr der Fertigstellung beziehungsweise das Datum der Erstnennung oder den Zeitraum der Errichtung an
Beschreibung: bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften
ID: Die ID wird vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergeben.
Kohren-Sahlis |
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
Weitere Bilder | Sachgesamtheit Königlich-Sächsische Triangulierung (»Europäische Gradmessung im Königreich Sachsen«); Station 119 Sahlis: Triangulationssäule, Station 2. Ordnung | (Karte) | 1875 (Triangulationssäule) | bedeutendes Zeugnis der Geodäsie des 19. Jahrhunderts, vermessungsgeschichtlich von Bedeutung. Im Zeitraum 1862 bis 1890 erfolgte im Königreich Sachsen eine Landesvermessung, bei der zwei Dreiecksnetze gebildet wurden. Zum einen handelt es sich um das Netz für die Gradmessung im Königreich Sachsen (Netz I. Classe/Ordnung) mit 36 Punkten und die Königlich Sächsische Triangulierung (Netz II. Classe/Ordnung) mit 122 Punkten. Geleitet wurde diese Landesvermessung durch Christian August Nagel, wonach die Triangulationssäulen auch als „Nagelsche Säulen“ bezeichnet werden. Dieses Vermessungssystem war eines der modernsten Lagenetze in Deutschland. Die hierfür gesetzten Vermessungssäulen blieben fast vollständig an ihren ursprünglichen Standorten erhalten. Sie sind ein eindrucksvolles Zeugnis der Geschichte der Landesvermessung in Deutschland sowie in Sachsen. Das System der Vermessungssäulen beider Ordnungen ist in seiner Gesamtheit ein Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung. | 08971477 |
| Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Rittergut Sahlis: Totenberg; ehemalige Begräbnisstätte nördlich des alten Lustgartens (siehe auch Sachgesamtheit – Obj. 08971412) | Am Gärtnerrain (Karte) | 1689 | Gedächtnismal für die Familie des Gutsherrn Hans Löser II, dreifach terrassierter, aus Grabenanlage aufsteigender Hügel mit kreisrundem Plateau, ortsgeschichtlich von Bedeutung. zirka 6 m hoch, 35 m Durchmesser, angelegt von Hans Löser II zum Gedenken an seine beiden Frauen und elf verstorbene Kinder. Ursprünglich von einer großen Bronzefigur des Saturn gekrönt. | 08971408 | |
| Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Rittergut Sahlis: ehemaliges Lusthaus des Rittergutes (siehe auch Sachgesamtheit – Obj. 08971412) | Am Gärtnerrain (Karte) | um 1600 | baugeschichtlich interessanter Putzbau mit Walmdach, mit barocken Decken- und Wandmalereien von kunsthistorischer Bedeutung. kubischer Bau mit großen halbrunden Fensteröffnungen an der Südseite (Bau nicht zugänglich), hohes Walmdach. | 08971414 | |
| Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Rittergut Sahlis: ehemalige Tabakscheune (Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäude-Anbau) im alten Lustgarten des Rittergutes, sowie Gartenmauer (siehe auch Sachgesamtheit – Obj. 08971412) | Am Gärtnerrain 224 (Karte) | 1687, später überformt | dreigeschossiger Fachwerkbau mit Lehmausfachungen und originale klassizistische Haustür um 1820, anschließendes Stallgebäude mit Fachwerkdrempel, Bruchstein-Gartenmauer mit rundbogiger Pforte, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutend. Erdgeschoss Bruchstein, Traufseiten im Obergeschoss verbrettert. Um 1858 erneuert. Ursprünglich gegenüber Gärtnerwohnhaus. | 08971407 | |
Weitere Bilder | Sachgesamtheit Burgruine Kohren, mit den Einzeldenkmalen: Stützmauer und zwei Türme (siehe Einzeldenkmale – Obj. 08971510) sowie mit dem Sachgesamtheitsteil: ehemalige Burganlage mit Grundmauern von Ruinen | An der Burg (Karte) | 12./13. Jh. | ortsbildprägende Burgruine auf langgestrecktem Bergsporn, geschichtliche Bedeutung. lang gestreckte Anlage, Burgberg teilweise mit Stützmauern umgeben, teilweise reliefiert, von der Burgbebauung zwei romanische Bergfriede und Reste der Ringmauer erhalten, Bergfriede jeweils 10,5 m Durchmesser und mehr als 3,5 m starkes Mauerwerk in Bruchstein. | 09304491 |
Weitere Bilder | Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Burgruine Kohren: Stützmauer und zwei Türme (siehe auch Sachgesamtheit – Obj. 09304491) | An der Burg (Karte) | 12./13. Jh. | ortsbildprägende Burgruine auf langgestrecktem Bergsporn, geschichtliche Bedeutung. lang gestreckte Anlage, Burgberg teilweise mit Stützmauern umgeben, teilweise reliefiert, von der Burgbebauung zwei romanische Bergfriede und Reste der Ringmauer erhalten, Bergfriede jeweils 10,5 m Durchmesser und mehr als 3,5 m starkes Mauerwerk in Bruchstein. | 08971510 |
| Villa mit Einfriedung | An der Burg 42 (Karte) | um 1890 | gründerzeitliche Klinkerfassade, übergiebelte Mittelrisalite mit Obelisk betont, mit eiserner Vorgarteneinfriedung, Gebäude in ortsbildprägender Lage auf dem Burgberg, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971398 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung | An der Burg 45 (Karte) | bez. 1807 | Fachwerk-Ziergiebel in aufwendiger Konstruktion, geschwungene Streben mit Voluten, baugeschichtlich von Bedeutung. Zementputz am Giebel und allen Seiten, wahrscheinlich ehemaliges Burglehngut, ursprünglich kleiner Dreiseithof, übrige Gebäude verändert bzw. abgebrochen, bezeichnet im Schlussstein des Türgewändes aus Porphyrtuff. | 08971386 | |
Weitere Bilder | Töpfermuseum (Wohnhaus in offener Bebauung, heute Museum) | Baumgartenstraße 18 (Karte) | bez. 1763 | Fachwerk-Obergeschoss mit Ziergiebel, stattlicher Barockbau mit Krüppelwalmdach, Korbbogenportal, im Schlussstein: Töpferzeichen, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Töpferzeichen: Blumenvase auf Töpferscheibe. | 08971392 |
| Wohnhaus in Ecklage und Hinterhaus | Baumgartenstraße 19 (Karte) | um 1850 | Wohnhaus Putzbau mit Krüppelwalmdach, intakte und typische Fassadengliederung aus der Erbauungszeit, Fachwerk-Hintergebäude, baugeschichtlich von Bedeutung. Fenster und Tür mit Porphyrtuffgewände, Gurtgesims, Tür mit Dreiecksbedachung, Fenster darüber betont. | 08971391 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung | Baumgartenstraße 33 (Karte) | Mitte 19. Jh. | mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung. Fenster mit Porphyrtuffrahmung. | 08971393 | |
Weitere Bilder | Töpferei Arnold (Wohnhaus in halboffener Bebauung, mit mehreren Anbauten) | Burggasse 9 (Karte) | bez. 1824, im Kern älter | ehemals Töpferhaus Arnold, Putzbau mit Satteldach und Segmentbogenportal mit originaler klassizistischer Tür, traufständiger Fachwerk-Anbau, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Töpferei seit 1548 bestehend, Wohnhaus 1824 umgebaut, bezeichnet im Schlussstein des korbbogigen Porphyrtuffgewändes. | 08971389 |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Friedensstraße 75 (Karte) | bez. 1846 | einfacher Putzbau mit Krüppelwalmdach und Porphyrtuffgewände, Giebelgestaltung zum Markt, mit Nummer 116 zusammenhängendes Ensemble gleichartiger Häuser der Biedermeierzeit, baugeschichtlich von Bedeutung. Tür ursprünglich mit drei Achsen (Verdachung, Inschrift), nachträglich eingebaute Schaufenster, Halbrundfenster im Giebel. | 08971404 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Friedensstraße 79 (Karte) | um 1885 | villenartiges gründerzeitliches Gebäude, straßenbildbestimmend auf erhöhtem Standort, baugeschichtlich von Bedeutung. Zweigeschossiger Putzbau, flaches Mansarddach, Mittelrisalit, Gesims, Fenster mit Konsolen, Eckquaderung, Erdgeschoss Putznutung. | 08971402 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Friedensstraße 116 (Karte) | um 1845 | einfacher Putzbau mit Porphyrtuffgewänden, Krüppelwalmdach und originaler Tür aus der Erbauungszeit, ungestörte biedermeierliche Kubatur und Fassadengliederung erhalten, Ensemble mit Nummer 75, baugeschichtlich von Bedeutung. Türgriffe aus Messing erhalten. | 08971403 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung, mit Stützmauer | Frohburger Straße 143 (Karte) | um 1830 | mit Fachwerk-Obergeschoss, dominierend in erhöhter Lage am Anfang der historischen Bebauung, wahrscheinlich Bestandteil des Pfarrhof-Bezirkes, baugeschichtlich von Bedeutung. Giebel verputzt, Substruktionsmauer Bruchstein, Treppe Porphyrtuff. | 08971380 | |
| Kinderheim „Sonnenwiese“ (ehem.) (Ehemaliges Kinderheim, mit Toreinfahrt, Hofgrün und umliegenden Freiflächen) | Frohburger Straße 148 (Karte) | 1939–1941 | U-förmiger Gebäudekomplex, im Hof Grüngestaltung mit Brunnen, Erschließung über zwei Auffahrten, begrünte Außenanlagen, Putzbauten in den typischen Formen der NS-Architektur, errichtet als Altenheim, 1941–1945 Nutzung als Kinderheim des Lebensborn e. V., zeitgeschichtlich und baugeschichtlich bedeutend. Der U-förmig angelegte Gebäudekomplex befindet sich nördlich der Ortslage Kohren-Sahlis auf einer Anhöhe östlich der nach Frohburg führenden Landstraße. Er bestehen aus Hauptgebäude, ehemaligem Beamtenwohnhaus und ehemaligem Wirtschaftsgebäude eines in den Jahren 1939–41 errichteten Altenpflegeheims des Kreises Borna. Entwurf der Gebäude geht auf den Architekten Alfred Tischer zurück. 1941 umgenutzt als Kinderheim „Sonnenwiese“ der nationalsozialistischen Organisation Lebensborn e.V.; heute „DRK-Kreisverband Geithain e.V., DRK-Wohnstätten Kohren-Sahlis“
| 09305442 | |
| Gasthaus Zu den drei Linden (ehem.) (Ehemaliges Gasthaus, mit Anbau, heute Wohnhaus) | Karl-Marx-Straße 189 (Karte) | 18. Jh. | stattliches giebelständiges Fachwerkhaus mit jüngerem traufständigem Anbau, Haupthaus strebenreiche Fachwerkkonstruktion in Art des Thüringer-Leiter-Motivs, besonders straßenbildprägend, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.
| 09257710 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung, mit seitlicher Einfriedung | Karl-Marx-Straße 197 (Karte) | um 1830 | zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach, Porphyrtuffgewänden, Tür mit gerader Verdachung, originale eiserne Garteneinfriedung, baugeschichtlich von Bedeutung. Tür mit gerader Verdachung, profilierte Traufe, mit kleinem Fachwerkanbau, dieser wohl vor 2012 umgebaut. | 09257527 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Karl-Marx-Straße 198 (Karte) | bez. 1833 | zweigeschossiger Putzbau mit Porphyrtuffgewänden, Tür mit gerader Verdachung, ungestörte Fassadengliederung der Biedermeierzeit, baugeschichtlich von Bedeutung. Tür mit Verdachung, kleiner Vorgarten mit originaler eiserner Einfriedung Ende 19. Jh. gehört zum Nachbargrundstück Nummer 199. | 09257533 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung und Vorgarten mit Einfriedung | Karl-Marx-Straße 199 (Karte) | bez. 1833 | schlichter Putzbau mit Porphyrtuffgewänden und Krüppelwalmdach, kleiner Vorgarten mit originaler eiserner Einfriedung, ungestörte Fassadengliederung der Biedermeierzeit, baugeschichtlich von Bedeutung. Tafel mit Baudatum über der Tür, originale eiserne Einfriedung Ende 19. Jh. | 09257481 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung und in Ecklage | Karl-Marx-Straße 202 (Karte) | um 1835 | zweigeschossiger Putzbau mit Porphyrtuffgewänden und Krüppelwalmdach, Tür mit gerader Verdachung, baugeschichtlich von Bedeutung. Putzbau, zweigeschossig, mit Schleppgauben, saniert. | 09257828 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Karl-Marx-Straße 208 (Karte) | um 1820 | mit Fachwerk-Obergeschoss, weitgehend original erhaltenes Gebäude, baugeschichtlich von Bedeutung. | 09257040 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Karl-Marx-Straße 209 (Karte) | bez. 1693 | mit vorkragendem Fachwerk-Obergeschoss, barockem Sitznischenportal und klassizistischer Tür, aufwendige Fachwerkkonstruktion (geschweifte Andreaskreuze, Kopfstreben), ehemaliges Freihaus, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Fachwerk mit geschwungenen, gekreuzten Pfosten in den Gefachen, Mannfiguren, Rehm und Schwelle profiliert. Fenster im Erdgeschoss mit profilierten Gewänden. Sitznischenportal mit Bandelwerk und Rosetten, Muscheln über den Nischen. Bezeichnet im äußeren Bogen „1693“, in Schlusssteinkartusche „A.L.D. 1717“. Türfüllung um 1830. | 09257717 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung | Kellergasse 182 (Karte) | um 1830 | mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971399 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Kellergasse 184 (Karte) | um 1830 | mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971400 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Kellergasse 185 (Karte) | um 1830 | mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971401 | |
| Lochmühle (Müllerwohnhaus, Scheune und zwei Seitengebäude eines Mühlenanwesens) | Lochmühle 1 (Karte) | 1827 | ehemalige Wassermühle zum Rittergut Syhra gehörend, ohne Technik erhalten, Ensemble in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
| 08971429 | |
Weitere Bilder | Töpferbrunnen | Markt (Karte) | 1928 | aus farbig glasierter Keramik von Kurt Feuerriegel, Wahrzeichen der Töpferstadt Kohren, ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Brunnenhaus auf oktogonalem Grundriss, unterer Teil mit Auslaufbecken und Tiermasken, darüber kleinerer Aufbau mit glasierten Terrakotta-Reliefs (Töpfer bei der Arbeit), auf dem Dach Terrakottafigur einer Töpferei. | 08971509 |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Markt 62 (Karte) | um 1830 | einfacher Putzbau mit erhaltener biedermeierlicher Fassadengliederung, Porphyrtuffgewände, Tür mit gerader Verdachung und Zahnschnittfries, ehemalige Nagelschmiede, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. | 08971369 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Markt 65 (Karte) | um 1850 | frei stehendes zweigeschossiges Wohnhaus mit Krüppelwalmdach und verputztem Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971371 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung, mit rückwärtigem Anbau, seitlichem Torbogen und Nebengebäude | Markt 66 (Karte) | bez. 1828 | stattliches, ortsbildprägendes Gebäude, schlichter Putzbau mit Krüppelwalmdach und Drillingsfenster (Palladio-Motiv) im Giebel, Türstock mit Porphyrtuffgewände und originaler Tür, eingeschossiges massives Nebengebäude, baugeschichtlich, ortsbildprägend und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
| 08971372 | |
| Gasthof Kohren (Gasthof, mit Hintergebäude) | Markt 67 (Karte) | bez. 1837 | lang gestrecktes Gebäude, gut gegliederter Putzbau mit Porphyrtuffgewänden an Fenster und Türen, Eingangsportal mit gerader Verdachung, baugeschichtlich, ortsbildprägend und ortsgeschichtlich von Bedeutung. linker Anbau mit Tordurchfahrt. | 08971373 | |
| Rathaus (bestehend aus zwei Gebäudeteilen) | Markt 68 (Karte) | 2. Hälfte 18. Jh. | Hauptgebäude ein schlichter Barockbau mit Mansarddach und Segmentbogenportal, jüngeres Nebengebäude mit Durchfahrt und originalen Torflügeln um 1860, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung. Tür und Fenster mit Porphyrtuffgewänden. | 08971375 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung, mit seitlichem Torbogen und Heiste vor dem Haus | Markt 69 (Karte) | um 1830 | stattliches Gebäude am Markt, einfacher Putzbau mit Krüppelwalmdach, markanter Torbogen in Porphyrtuff, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971376 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung und in Ecklage, mit seitlicher Pforte | Markt 70 (Karte) | bez. 1818 | zweigeschossiger Putzbau mit hohem Krüppelwalmdach, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971377 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung und Ecklage, Relief über der Tür und mit Hinterhaus | Markt 71 (Karte) | um 1810 | ehemalige Blaudruckerei, Vorderhaus schlichter Putzbau mit einseitigem Krüppelwalmdach, gerader Türverdachung und mit Tonrelief von Kurt Feuerriegel, Hofgebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Relief: Frau am Webstuhl, von Kurt Feuerriegel. Porphyrtuffgewände überstrichen. Saniert. | 08971360 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung und Vorgarten mit Einfriedung | Markt 73 (Karte) | um 1830 | schlichter zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach und Porphyrtuffgewände, originale eiserne Vorgarteneinfriedung, baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971362 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung, mit rückwärtigem Anbau, seitlichem Torbogen und Scheune | Markt 128 (Karte) | bez. 1748 | ehemalige Töpferei, Wohnhaus mit Krüppelwalmdach, Porphyrtuffgewänden und eingemauertem Schlussstein mit Töpferzeichen vom Vorgängerbau, Fachwerkscheune, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
| 08971363 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Markt 129 (Karte) | um 1870 | stattliches Gebäude mit spätklassizistischer Fassadengliederung, baugeschichtlich von Bedeutung. Zweigeschossiges Wohnhaus mit flachem Satteldach, Ochsenauge im Giebel, Fenster der Beletage mit Verdachung und Konsolen (Porphyrtuff überstrichen), profiliertes Gesims. | 08971405 | |
| Sitznischenportal an einem Wohnhaus | Markt 130 (Karte) | 17. Jh. | barockes Sitznischenportal der ehemaligen Untermühle, mit Mühlenzeichen und Inschrift, ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Portal an Giebelseite, Haus 1859 neu aufgebaut, bezeichnet im Türbogen, zweigeschossig, Gurtgesims, korbbogige Fenster, Gewände überstrichen (Haus kein Denkmal). Inschrift im Bogen: „Jesus Christ in Lebens Thür im Aus und Eingang sey mit mir“. | 08971406 | |
| Wohnhaus in geschlossener Bebauung | Markt 131 (Karte) | um 1850 | ehemalige Schmiede, einfacher Putzbau mit Tordurchfahrt, Fenster und Tür mit Porphyrtuffgewände, baugeschichtlich von Bedeutung. mit Tordurchfahrt und Freitreppe, Fenster und Tür mit Porphyrtuffgewände. | 08971359 | |
| Haustür eines Wohnhauses | Markt 132 (Karte) | um 1850 | originales Türblatt mit Kassettengliederung und aufgelegten Rosetten, handwerklich-künstlerisch von Bedeutung. Rest des Hauses durch Überputzen entstellt. | 08971358 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung | Markt 133 (Karte) | bez. 1793, später erneuert | ehemaliges Stadtgut, barocker Putzbau mit Mansarddach, Fassadengliederung 1903 erneuert, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Über großem Bogen (zugesetzte Tordurchfahrt, heute Laden) Schlussstein bezeichnet „L.P.G. 1793“. | 09257486 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Markt 133a (Karte) | bez. 1793 | kleiner Putzbau mit großer Tordurchfahrt in Porphyrtuff und zwei Korbbogenportalen, ehemaliges barockes Torhaus des Stadtgutes, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. | 09255287 | |
Weitere Bilder | Wohnhaus in offener Bebauung und in Ecklage | Markt 134 (Karte) | bez. 1646 (Sitznischenportal) | stattliches, ortsbildprägendes Gebäude am Markt, mit Fachwerk-Obergeschoss, barockem Sitznischenportal und klassizistischer Tür, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Frei stehend, Südgiebel Fachwerk, Porphyrtuffportal, mit Bandelwerk, bezeichnet im Scheitel „M.D. 1646“. Erdgeschossfenster mit Porphyrtuffgewände und Klappläden. | 09257669 |
| Portal mit Tür eines Wohnhauses | Markt 135 (Karte) | bez. 1850 | Hauseingang mit Porphyrtuffgewände und gerader Verdachung, originale Tür: Kassettengliederung mit aufgelegten Rosetten, handwerklich-künstlerisch von Bedeutung. übrige Fassade durch Verputzen verändert, Haus alt. | 09257490 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung | Markt 136 (Karte) | 18. Jh. | mit Fachwerk-Obergeschoss und einseitigem Krüppelwalmdach, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung. Erdgeschoss verändert | 08971364 | |
| Gasthof Kohrener Land | Markt 137 (Karte) | bez. 1850 | schlichter Putzbau, zehnachsiges Gebäude mit originalem Tor der Tordurchfahrt, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Fenster und Tür mit Porphyrtuffgewände, kleine Tafel mit Baudatierung „L.A. 1850“. | 08971365 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung | Markt 138 (Karte) | bez. 1783 | mit Fachwerk-Obergeschoss, Segmentbogenportal mit Porphyrtuffgewände und Schlussstein, baugeschichtlich von Bedeutung. Erdgeschoss Fenster mit Porphyrtuffgewände (links verändert), im korbbogigen Schlussstein bezeichnet 1783. | 08971366 | |
| Wohnhaus (mit Apotheke) in offener Bebauung, mit Sitznischenportal als Hofzugang und Heiste vor dem Haus | Markt 139 (Karte) | um 1830 | zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach und Porphyrtuffgewände, barockes Sitznischenportal, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Sitznischenportal nachträglich in Bau zwischen Nummer 139 und Nummer 140 eingebaut, mit Bandelwerk, Rosetten und Muscheln. | 08971367 | |
| Wohnhaus in halboffener Bebauung, mit Gedenktafel | Markt 141 (Karte) | um 1830 | zweigeschossiger schlichter Putzbau mit Gedenktafel für den Dichter Julius Mosen (1803–1867), Wohnort des Schriftstellers von 1831 bis 1834, personengeschichtlich von Bedeutung. Porphyrtuffgewände, Inschrift-Tafel über der Tür (Julius Mosen, Dichter des Andreas-Hofer-Liedes, wohnte hier 1831–1834) | 08971368 | |
| Amtsgericht (ehem.) (Ehemaliges Amtsgericht, mit Heiste und seitlicher Stützmauer) | Markt 142 (Karte) | 1833 | lang gestrecktes zehnachsiges Gebäude mit erhaltener biedermeierlicher Fassadengliederung, prägender Bau am alten Ortseingang, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. flaches Walmdach. | 08971370 | |
Weitere Bilder | Mittelmühle Kohren | Mühlgasse 14 (Karte) | bez. 1837 | Wassermühle, später Gastwirtschaft, stattliches Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, Türportal mit gerader Verdachung und originalem Türblatt aus der Erbauungszeit, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. lang gestrecktes, zehnachsiges Gebäude mit Krüppelwalmdach, Porphyrtuffgewände. Im Schlussstein der Haustür bezeichnet „18 JGW 37“, um 1900 als Gastwirtschaft genutzt, 2015 leer stehend. | 08971394 |
| Nebengebäude gegenüber der Mittelmühle | Mühlgasse 14a (Karte) | um 1837 | kleines Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. dreiachsig, halbrunder Kellereingang, Krüppelwalmdach. | 08971395 | |
| Schmiede | Narsdorfer Straße 243 (Karte) | um 1800 | Wohnhaus Putzbau mit Porphyrtuffgewänden und Krüppelwalmdach, rechtwinklig angeschlossener, etwas jüngerer Werkstattanbau, ortsgeschichtlich von Bedeutung.
| 09306498 | |
| Mühle | Narsdorfer Straße 244 (Karte) | 1817 | ehemalige Wassermühle des Gutes am Schmiedeteich, Bruchsteinbau mit Porphyrtuffgewänden, Zugang über Bogenbrücke, über Tür Porphyrtufftafel ursprünglich mit Inschrift, ortsgeschichtlich von Bedeutung. Krüppelwalmdach, stehende Gauben, Bruchstein unverputzt. Bestandteil des Gutes, 1816–1817 von Crusius errichtet, erneuert 1837, keine Technik erhalten. | 08971409 | |
| Wohnhaus | Narsdorfer Straße 255 (Karte) | um 1830 | mit Mansarddach, Fachwerk-Obergeschoss und -Zwerchhaus, Tür mit gerader Verdachung, straßenbildprägendes Gebäude, baugeschichtlich von Bedeutung. abgewalmtes Mansarddach, Porphyrtuffgewände. | 08971410 | |
| Gasthof Sahlis (Gasthof, Gasthaus mit angebautem Seitengebäude und Toreinfahrt) | Narsdorfer Straße 261 (Karte) | bez. 1806 | Hauptgebäude mit aufwendig gestaltetem Porphyrtuffportal und originaler Tür von 1806, straßenseitiges Gebäude massiv mit einseitigem Krüppelwalmdach, Toreinfahrt mit Porphyrtuff-Pfosten und Kugelaufsatz, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Rückseitiges Hofgebäude wohl um 1806 (desolat), straßenseitige Fassade schlicht, einfaches Porphyrtuffgewände. Portalseite aufwendig, undörflich (zum Gutshof Sahlis gehörend?). | 09257324 | |
| Sachgesamtheit Rittergut Sahlis, mit folgenden Einzeldenkmalen: Herrenhaus (Nr. 221), nördlich anschließender ehemaliger Wirtschaftshof, ehemaliger Glockenturm und Scheunen als westliche Begrenzung des Wirtschaftshofes, zum Dorf führende Kastanienallee mit begrenzender Bruchsteinmauer sowie Torgebäude an der Peniger Straße (siehe Einzeldenkmale – Obj. 08971411), ehemaliges Lusthaus (siehe Einzeldenkmal – Obj. 08971414, Am Gärtnerrain), Tabakscheune im ehemaligen Lustgarten (siehe Einzeldenkmale – Obj. 08971407, Am Gärtnerrain 224) und Totenberg nördlich des ehemaligen Lustgartens (siehe Einzeldenkmale – Obj. 08971408, Am Gärtnerrain) sowie Orangerie mit zwei Eckpavillons, dazu zwei Vasen und sechs erhaltenen Statuen im Rokokopark (siehe Einzeldenkmale – Obj. 08971413, Peniger Straße 221) und der Rokokopark (Gartendenkmal) mit Heckengängen, Treppenanlagen, Wasserbecken und Blumenrondells, weiterhin mit folgenden Sachgesamtheitsteilen: Nebengebäude (Peniger Straße 220) und weitere Wirtschaftsgebäude östlich des Herrenhauses und alte Hofpflasterung westlich des Herrenhauses | Peniger Straße 220; 221 (Karte) | 16. Jh.–1905 | bedeutendste Gutsanlage im Kohrener Land, stattliches Herrenhaus, im Kern barockes Gebäude, 1858 in neogotischen Formen erneuert, bemerkenswerter Rokokogarten mit Sandsteinfiguren der vier Jahreszeiten, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, ortsbildprägend, kunstgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. zwei Vasen im Eingangsbereich neben der Treppe, hier zwei Statuen (männlich, vermutlich Neptun und eine weibliche Figur), im hinteren Teil vier Putten als Jahreszeitendarstellungen. Eine Vase (Eisenguss?), ursprünglich auf dem Sockel des hinteren Blumenrondells zur Restaurierung. | 08971412 | |
| Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Rittergut Sahlis: Orangerie, später Kegelbahn, mit zwei Eckpavillons, dazu zwei Vasen und sechs erhaltenen Statuen im Park (siehe auch Sachgesamtheit – Obj. 08971412) | Peniger Straße 221 (Karte) | 1891 | Orangerie mit neobarocken Eckpavillons, barocke Gartenskulpturen, Sandsteinfiguren der vier Jahreszeiten, ortsgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. | 08971413 | |
| Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Rittergut Sahlis: Herrenhaus oder Schloss, nördlich anschließender ehemaliger Wirtschaftshof, ehemaliger Glockenturm und Scheunen als westliche Begrenzung des Wirtschaftshofes, zum Dorf führende Kastanienallee mit begrenzender Bruchsteinmauer sowie Torgebäude an der Peniger Straße (siehe auch Sachgesamtheit – Obj. 08971412) | Peniger Straße 221 (Karte) | 1756, im Kern älter | stattliches Herrenhaus, im Kern barockes Gebäude, 1858 in neogotischen Formen erneuert, umfangreiche Wirtschaftsgebäude, markantes klassizistisches Torgebäude, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, ortsbildprägend, kunstgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Herrenhaus aus verschiedenen Bauphasen: Renaissance im Nordflügel, barocker Neubau (1756) als Südflügel, Anbau von 1905 als Westflügel, Umbau, vor allem an Parkseite 1858. Glockenturm von 1759 (Entfernung der Turmhaube 1964), Viehhof und Scheunen 1808/1809. Eingangstor zum östlichen (stark verändertem) Wirtschaftshof etwa gleichzeitig.West- und Ostflügel des Viehhofes mit Halbrundfenstern, im Ostflügel zum Hof drei originale Türen. Das ehemalige Brauhaus östlich vom Gut stark verändert, kein Denkmal, im Norden Anfang 19. Jh. (alte Türen im Ostflügel), übrige Hofgebäude stark verändert. | 08971411 | |
Weitere Bilder | Ev. Stadtkirche St. Gangolf (Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer, Kirchhofstor, alten Grabmalen sowie Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges) | Pestalozzistraße (Karte) | im Kern 13. Jh. | dreischiffige spätromanische und gotische Basilika mit eingezogenem Chor und Südturm, Kirche spätgotisch und historistisch überformt, barocke und klassizistische Grabmale auf dem Kirchhof, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, kunstgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung. | 08971511 |
| Neue Schule (Ehemalige Schule) | Pestalozzistraße 52 (Karte) | 1908 | typischer Bau in den Formen des Reform- und Heimatstils des Zeit um 1910, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung. Ehemalige Grundschule Kohren-Sahlis, jetzt (2011) Sächsisches Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. | 08971385 | |
| Alte Schule (Ehemalige Schule) | Pestalozzistraße 53 (Karte) | bez. 1822 | klassizistischer Bau mit hübscher Putzgliederung, Türportal mit gerader Verdachung und originaler Tür von 1822, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. zweigeschossiger Bruchsteinbau, verputzt mit abgewalmtem Mansarddach und Halbrundfenster im Giebel, Eingang mit gerader Verdachung auf Konsolen, Fenster und Türgewände sowie Gesimse aus Porphyrtuff. Bezeichnet in Inschrifttafel über der Tür mit „1822“ (Porphyrtuff). | 08971384 | |
| Altes Hospital (Ehemaliges Hospital) | Pestalozzistraße 54 (Karte) | bez. 1534 | mit spätgotischen Stabgewänden an Fenstern und Tür, steiles Satteldach, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Lang gestrecktes, eingeschossiges Gebäude mit hohem Satteldach, Fenster mit Stabgewänden bis zur Hälfte, eingemauerte originale Bezeichnung „1534“. | 08971383 | |
Weitere Bilder | Pfarrhof mit Pfarrhaus (Nr. 58), südlichem Seitengebäude (Nr. 59), nördlichem Seitengebäude (Nr. 60a), Scheune und Toranlage (Torbogen und Pforte) sowie Hofpflasterung und Stützmauer zur Straße | Pestalozzistraße 58; 59; 60a (Karte) | 1858 (Pfarrhaus) | spätklassizistisches Pfarrhaus, stattlicher Putzbau mit flachem Walmdach, beide Seitengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, massive Scheune, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. bezeichnet im Torbogen 1685. Bau neben der Toreinfahrt Replik, ehemaliges Stallgebäude nach Umbau stark verändert. Scheunen um Anfang–Mitte 19. Jh. | 08971382 |
| Altes Diakonat (Ehemaliges Diakonat, mit Stützmauer zur Straße) | Pestalozzistraße 60 (Karte) | 1684 | Putzbau mit Krüppelwalmdach und Porphyrtuffgewänden, zum Teil Fachwerk verbrettert, Terrassenmauer aus Bruchstein, ortsbildbeherrschend auf erhöhtem Gelände oberhalb des Marktes, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Türgewände korbbogig mit Schlussstein, profiliert. | 08971381 | |
| Sachgesamtheit Friedhof Kohren, mit den Einzeldenkmalen: Grabstein an der Eingangshalle und Grabmal Arnold auf dem Friedhof (siehe Einzeldenkmale – Obj. 08971378) sowie mit dem Sachgesamtheitsteil: Einfriedungsmauer sowie gärtnerisch gestaltete Friedhofsanlage (Gartendenkmal) | Terpitzer Weg (Karte) | 1851 (Friedhof) | ortsgeschichtlich von Bedeutung. Grabstein aus Porphyrtuff an der Eingangshalle (um 1850), sowie Grabmal Töpfer Arnold, 1948: Klinker mit erhöhter halbkreisförmiger Rückwand und Tonrelief: Entwurf Kurt Feuerriegel. | 09304492 | |
| Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Friedhof Kohren: Grabstein an der Eingangshalle und Grabmal Arnold auf dem Friedhof (siehe auch Sachgesamtheit – Obj. 09304492) | Terpitzer Weg (Karte) | 08971378 | |||
| Portal und Tür eines Wohnhauses | Terpitzer Weg 169 (Karte) | bez. 1871 | Porphyrtuff-Portal mit gerader Verdachung und originaler Tür, handwerklich-künstlerisch von Bedeutung. Haus älter (um 1850) als die Inschrift im Türsturz (Wohnhaus KEIN DENKMAL), Portal und Türfüllung möglicherweise baugleich. | 08971379 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Terpitzer Weg 178 (Karte) | um 1800 | mit Fachwerk-Obergeschoss und verbrettertem Giebel, baugeschichtlich von Bedeutung. innere Raumeinteilung sowie Türen und Treppenhaus original erhalten. | 09259414 | |
| Hainmühle (Mühle und Wohnhaus eines Mühlenanwesens) | Töpferstraße 1; 1b (Karte) | bez. 1829 | beide Gebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, Wohnhaus mit originaler Tür um 1820, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Fenster und Türen mit profilierten (aufgeputzten) Gewänden, Schlussstein mit Mühlenzeichen und Datierung, Wohnhaus mit verbretterten Giebel und breitem verbretterten Zwerchhaus. Erneuerung beider Gebäude 1946, im Türsturz des ehemaligen Stalls: „C.G.E. 1829“, erster Mühlenbau um 1766 nachgewiesen, bis 1974 mit Turbine, ab 1960er Jahre Futtermühle mit Elektromotor, technische Ausstattung um 1991/92 ausgebaut, Mühlgraben verfüllt (Auskunft vom Eigentümer (2014)), Sägemühle zwischen 1990 und 2000 abgebrochen. | 09256442 | |
| Wohnhaus in offener Bebauung | Töpferstraße 23 (Karte) | 18. Jh. | ehemalige Töpferei, mit strebenreichem Fachwerk-Obergeschoss, Türgewände Korbbogenportal aus Porphyrtuff mit Schlussstein, Kassettentür um 1860, ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung. | 08971397 |
Anmerkungen |
↑ Die Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Eine verbindliche Auskunft erteilt das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.
Quellen |
- Denkmalliste des Landes Sachsen
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