Wilhelm Momm Leben | Literatur | Navigationsmenü133607585OGNDAKS72587181Wikipedia-Personensuche


Regierungspräsident (Trier)Regierungspräsident (Potsdam)Landrat (Rheinprovinz)Corpsstudent (19. Jahrhundert)DeutscherGeboren 1865Gestorben 1935Mann


27. August1865BarmenWuppertal14. November1935PotsdamTrierWiesbadenPotsdamApostelgymnasiumKölnFreiburg im BreisgauBerlinCorps Hasso-BorussiaEinjährig-FreiwilligerWestfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5DüsseldorfKreises St. WendelRheinprovinzDaniel Heinrich DeliusFranz Edmund Josef von Schmitz-GrollenburgErnst von Bodelschwingh der ÄltereAdalbert von LadenbergEduard von SchaperRudolf von AuerswaldJohann Baptist BirckWilhelm SebaldtJulius von SchleinitzKonstantin von GaertnerAdolf Ernst von ErnsthausenArthur von WolffBerthold von NasseAlbert von Pommer EscheAdolf von HeppeEduard zur NeddenAlfred von BakeConstanz von BaltzWilhelm MommJohannes FuchsKonrad SaaßenRudolf KleinAdolf VarainHeinrich Christian SiekmeierWilhelm SteinleinJosef SchulteKonrad SchubachJulius SaxlerGerhard SchwetjeWalter BlankenburgHeinrich Studentkowski




Johann Wilhelm Momm (* 27. August 1865 in Barmen (heute Stadtteil von Wuppertal); † 14. November 1935 in Potsdam) war ein deutscher Verwaltungsjurist. Er war Regierungspräsident in Trier, Wiesbaden und Potsdam.



Leben |


Momm war ein Sohn des Kaufmanns Mathias Momm. Er besuchte das Gymnasium in Barmen und studierte nach der Reifeprüfung, die er 1884 als Externer am Apostelgymnasium in Köln ablegte, Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau und Berlin. In Freiburg wurde er 1884 Mitglied des Corps Hasso-Borussia. 1887 bis 1888 leistete Momm seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger im Westfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5 in Düsseldorf. Am 3. Juni 1887 bestand er das Referendarexamen und wurde Gerichtsreferendar, ab 1890 Regierungsreferendar bei der Regierung in Düsseldorf, 1893 Regierungsassessor, Hilfsarbeiter beim Landratsamt in Ottweiler, 1897 bei der Regierung in Trier. Am 18. Juli 1900 wurde er zum kommissarischen Landrat des Kreises St. Wendel bestellt und am 18. Dezember definitiv ernannt. Am 1. April 1906 wurde er Regierungsrat beim Oberpräsidium der Rheinprovinz, 1908 Oberregierungsrat, 1910 Oberpräsidialrat. Ab 1918 war er Regierungspräsident in Trier. Am 5. August 1919 erhielt er seine Versetzung als Regierungspräsident nach Wiesbaden. Am 15. Januar 1920 legte er die Geschäfte in Trier nieder. Im August 1922 wurde er durch die französischen Besatzungsbehörden ausgewiesen. Im Juni 1924 wurde Momm Regierungspräsident in Potsdam. 1930 trat er in den Ruhestand.



Literatur |



  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Band 69). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4, S. 637. 

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