Fleisch ist mein Gemüse (Film) Inhaltsverzeichnis Handlung | Auszeichnungen | Literatur | Weblinks |...


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Christian GörlitzHamburgneuen deutschen FilmgesellschaftNDRgleichnamigen autobiographischen RomanHeinz StrunkHamburg-HarburgAkneFilmbewertungsstelleSusanne LotharAndreas SchmidtDeutschen Filmpreis 2009

























































Filmdaten
Originaltitel Fleisch ist mein Gemüse
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 101 Minuten
Altersfreigabe
FSK 12
Stab
Regie Christian Görlitz
Drehbuch Christian Görlitz
Produktion
Susanne Freyer
Simon Riggers
Musik
Jeo Mezei
Heinz Strunk
Kamera Andreas Höfer
Schnitt Klaus Dudenhöfer
Besetzung



  • Maxim Mehmet: Heinz Strunk (jung)


  • Andreas Schmidt: Gurki


  • Oliver Bröcker: Norbert


  • Jona Mues: Jens


  • Martin Brauer: Torsten


  • Susanne Lothar: Mutter


  • Anna Fischer: Jette


  • Livia S. Reinhard: Nachbarin Rosi


  • Susanne Bormann: Anja


  • Nikola Kastner: Sonja


  • Dayan Kodua: Soulsängerin


  • Veit Stübner: Schützenwirt


  • Timo Dierkes: Arzt


  • Stephan Kampwirth: Polizist


  • Rocko Schamoni: Schützenkönig


  • Jacques Palminger: Schütze


  • Ulrich Faulhaber: Alter Schützenbruder


  • Marie Pohl: Gurkis Flirt


  • Klaus Baumgart: 'Klaus und Klaus' Imitator


  • Martin Brambach: Gewehrverkäufer


  • Victor Choulman: Grieche Schorsch


  • Heidemarie Rohweder: Wirtin Krall


  • Heinz Strunk: Er selbst


  • Sylvester Groth: Oliver Bendt



Fleisch ist mein Gemüse ist ein Film des deutschen Regisseurs Christian Görlitz aus dem Jahr 2008, der am 17. April 2008 in den deutschen Kinos anlief. Der in Hamburg und Umgebung gedrehte Film wurde von der neuen deutschen Filmgesellschaft und dem NDR nach dem gleichnamigen autobiographischen Roman von Heinz Strunk produziert.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Handlung


  • 2 Auszeichnungen


  • 3 Literatur


  • 4 Weblinks


  • 5 Einzelnachweise





Handlung |


Mitte der 1980er Jahre lebt der junge arbeitslose Hobbymusiker Heinz Strunk mit seiner psychisch kranken Mutter in einem Reihenhausviertel in Hamburg-Harburg. Er leidet unter seiner extremen Akne und hat, abgesehen von der depressiven Nachbarin Rosi, kaum soziale Kontakte. Als er die Gelegenheit erhält, als Saxophonist bei „Tiffany’s“ einzusteigen, einer mittelmäßigen Tanzmusik-Kapelle, die im Umland auf diversen Dorf- und Schützenfesten, in Altenheimen und auf Hochzeiten mit Stimmungsmusik unterhält, kann er sich damit zwar finanziell über Wasser halten. Er träumt aber davon, selbst geschriebene Songs zu veröffentlichen, was in seiner von Sänger Gurki straff geführten Stimmungsband unmöglich ist. Als seine Mutter zunächst vorübergehend in eine geschlossene Einrichtung kommt, kann er – bei allem Stress, der für ihn damit verbunden ist – die mütterliche Wohnung als Proberaum nutzen. Eine weitere Zusammenarbeit mit Sängerin Anja erübrigt sich, als sie zum Studium fortzieht. 'Castings' weiterer Sängerinnen, darunter der linksalternativen Jette, bleiben erfolglos. Nach dem Tod seiner Mutter und seiner Nachbarin Rosi am Tiefpunkt angelangt, ergibt sich für Heinz eine neue Chance, als er lockeren Kontakt zu einem Musikmanager knüpft, dessen alterndem Ex-Star er bei einem Feuerunfall zu Hilfe gekommen ist. Er gewinnt Jette für einen gemeinsamen Anlauf zu einem eigenen Popsong, der prompt ein Hit wird.


Diese Handlung bildet den Rahmen für einen intensiven Blick auf das mit lakonischem Humor und ironischer 80er-Jahre-Nostalgie dargestellte Milieu: Schützenfeste und andere mit Alkohol und Stimmungsmusik gesättigte Feierlichkeiten des von Durchhaltewillen und Resignation geprägten 'einfachen Volkes'.



Auszeichnungen |


Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „Wertvoll“. Diese Auszeichnung wurde in einem dazugehörigen Gutachten folgendermaßen begründet:





„Sehr lebensnah und realistisch der Blick in das Leben des jungen Heinz Strunk, seine Beziehung zu seiner Mutter mit berührenden Momenten, zu seiner Nachbarin und seine gescheiterten Versuche, mit diversen Sängerinnen Musikproduktionen aufzubauen. […] Dass Heinz Strunk gemeinsam mit einem Hirsch das teilweise wilde Leben und Treiben zusätzlich kommentiert, verstärkt noch den Spaß am Zuschauen. Nicht zu vergessen der Hinweis auf die gute Kameraführung, eine pfiffige Montage und reizvolle Übergänge mit Schrifteinblendungen sowie die Auswahl des Soundtracks, ohne den der Spaß nur halb so groß gewesen wäre.“




Filmbewertungsstelle Wiesbaden[1]


Die Schauspieler Susanne Lothar und Andreas Schmidt wurden für den Deutschen Filmpreis 2009 in der Kategorie „Beste Nebenrolle“ nominiert. Schmidt gewann den Preis.



Literatur |



  • Heinz Strunk: Fleisch ist mein Gemüse. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 2004, ISBN 3-499-23711-3.


Weblinks |




  • Fleisch ist mein Gemüse in der Internet Movie Database (englisch)



  • Fleisch ist mein Gemüse bei crew united


  • Fleisch ist mein Gemüse in der Online-Filmdatenbank


  • Fleisch ist mein Gemüse bei filmportal.de


  • Offizielle Seite zum Film



Einzelnachweise |




  1. fbw-filmbewertung.com




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