Mikojan-Gurewitsch I-221 Entwicklung | Technische Daten | Literatur | Navigationsmenü


Mikojan-GurewitschEinmotoriges FlugzeugFlugzeugprojektFlugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Sowjetunion)Jagdflugzeug (1940–1949)Erstflug 1943


SowjetunionSowjetunionPrototypJägersStratosphärenbereichZweiten WeltkriegesMikojan-GurewitschTiefdeckerMiG-3Junkers Ju 388 K und LErstflugMikulin AM-39OKBSchWAKMaschinenkanonenMaschinengewehreSchKASUBSDruckkabineI-222I-224MiG-1MiG-3MiG-9MiG-13MiG-15MiG-17MiG-19MiG-21MiG-23MiG-25MiG-27MiG-29MiG-31MiG-35MiG-ATDISI-75I-210I-211I-220I-221I-222I-224I-225I-230I-250I-270I-320I-340I-350Je-2AJe-8Je-152Je-166Je-266MiG 1.44MiG-6MiG-8MiG-33MiG-41MiG-105MiG-LMFSSM-12SM-50SkatT-101MiG-110































Mikojan-Gurewitsch I-221 (2A)

f2
Typ:
Jagdflugzeug

Entwurfsland:


Sowjetunion 1923Sowjetunion Sowjetunion




Hersteller:

Mikojan-Gurewitsch

Erstflug:
2. Dezember 1943

Stückzahl:
1 Prototyp

Die Mikojan-Gurewitsch I-221 (russisch Микоян-Гуревич И-221) war der Prototyp eines einsitzigen Jägers für den Stratosphärenbereich aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die Projektbezeichnung lautete 2A, als eventueller Serienname war MiG-7 vorgesehen. Die Entwicklungsarbeiten führte das Konstruktionsteam Mikojan-Gurewitsch durch. Es handelt sich um einen einmotorigen, einsitzigen Tiefdecker mit einem Spornradeinziehfahrwerk in Gemischtbauweise.



Entwicklung |


Als Ausgangsmuster diente das in 3322 Exemplaren gebaute Höhenjagdflugzeug MiG-3 aus dem Jahre 1940. 1943 begannen die Entwicklungsarbeiten des Typs, der gegen die sich in der Entwicklung befindlichen Aufklärer Junkers Ju 388 K und L eingesetzt werden sollte. Am 2. Dezember 1943 wurde der Erstflug von Pjotr Schurawljow durchgeführt.


Die I-221 besaß trapezförmige Tragflächen mit im Gegensatz zur MiG-3 um fünf Quadratmeter vergrößerter Fläche. Der V12-Motor vom Typ Mikulin AM-39A besaß einen erstmals vom OKB Mikojan-Gurewitsch verwendeten Kompressor. Bedingt durch das schwere Triebwerk musste die vorgesehene Bewaffnung mit SchWAK-Maschinenkanonen durch Maschinengewehre der Typen SchKAS und UBS ersetzt werden.


Die Flugerprobung brachte einige Mängel zutage, so die schlechte Sicht des Piloten und die schwache Bewaffnung. Das Fehlen der Druckkabine beeinträchtigte die Wirksamkeit der I-221. Schließlich wurde der Prototyp bei einem Testflug nach dem Ausfall des Motors zerstört. So wurde das Projekt 2A schließlich aufgegeben und die Kritikpunkte in den Nachfolgemodellen I-222 (Projekt 3A) und I-224 (Projekt 4A) beseitigt.



Technische Daten |











































































Kenngröße
Daten
Konstrukteur(e)
Artjom Mikojan, Michael Gurewitsch
Baujahr(e) 1943
Länge 9,55 m
Flügelspannweite 13,00 m
Flügelfläche 22,44 m²
Flügelstreckung 7,5
Flächenbelastung 169 kg/m²
Antrieb ein flüssigkeitsgekühlter V-Motor
Mikulin AM-39 mit zwei TK-2B-Kompressoren
Leistung 1.400 kW (1.900 PS) Startleistung
1.140 kW (1.550 PS) in 7.000 m Höhe
Höchstgeschwindigkeit 690 km/h in 7.000 m Höhe
Steigzeit 4,6 min auf 5.000 m Höhe
Dienstgipfelhöhe 13.100 m
Reichweite 1.000 km
Leergewicht 3.460 kg
Fluggewicht 3.800 kg
Besatzung 1 Pilot
Bewaffnung ein 12,7-mm-MG UBS
zwei 7,62-mm-MG SchKAS


Literatur |



  • Wilfried Bergholz: Russlands große Flugzeugbauer. Jakowlew, Mikojan/Gurewitsch, Suchoj. Das vollständige Typenbuch. Aviatic, Oberhaching 2002, ISBN 3-925505-73-3. 

  • Karl Heinz Eyermann: MiG Flugzeuge. transpress Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1987, ISBN 3-344-00193-0.

  • Nikolai K. Subbotin: Kolbenmotor-Jagdflugzeuge aus dem OKB Mikojan. In: Wolfgang Sellenthin (Hrsg.): Fliegerkalender der DDR 1981. Militärverlag der DDR, Berlin 1980, S. 35–43.


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