SWS C-1 Inhaltsverzeichnis Geschichte | Literatur | Weblinks | Einzelnachweise |...


Luftfahrzeug (Schweizer Armee)Militärischer FlugzeugtypEinmotoriges FlugzeugErstflug 1919


SchweizSchweizPrototypLuftwaffe der SchweizSchlierenFlugfeldKanton ZürichPflichtenheftMilitärdepartementsUnternehmensbereichArgusSeebachBMW IIIa




































SWS C-1

SWS C-1
Typ: Nahaufklärer, Trainingsflugzeug

Entwurfsland:


SchweizSchweiz Schweiz




Hersteller:

Schweizerische Waggonfabrik Schlieren

Erstflug:
17. März 1919

Indienststellung:
Nein

Stückzahl:
1 (vorgesehene Immatrikulation Nr. 401)

Die SWS C-1 war der Prototyp eines für die Luftwaffe der Schweiz entworfenen Nahaufklärungs- und Trainingsflugzeuges. Er wurde von der Schweizerischen Waggonfabrik in Schlieren entworfen und gebaut und hatte am 17. März 1919 seinen Erstflug. Bei einem Versuchsflug am 9. April 1920 stürzte der Apparat in einen Acker beim Flugfeld und wurde nicht wiederaufgebaut.[1]




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geschichte


    • 1.1 Technische Daten




  • 2 Literatur


  • 3 Weblinks


  • 4 Einzelnachweise





Geschichte |


Innerhalb eines halben Jahres gelang dem Schienenfahrzeughersteller aus Schlieren im Kanton Zürich die Entwicklung eines Flugapparates nach dem Pflichtenheft des Militärdepartements, das die Behörde im September 1918 für den Bau eines Militärflugzeuges vorlegte. Es erfolgte der Erstflug des Prototyps SWS C-1 am 17. März 1919. An dem Erfolg hatten maßgeblich zwei junge Flugzeugingenieure Anteil, die für diesen neuen Unternehmensbereich eingestellt wurden. Es erfolgten nach dem Erstflug weitere Erprobungen mit dem zweistieligen Doppeldecker aus Holzbauweise.


Mit der Dauer der Testphase häuften sich jedoch die Störungen am Motor des Flugzeuges. Der Argus As-III Motor der Maschinenbau AG, Abteilung Motorenbau in Seebach, wurde durch einen BMW IIIa Motor ausgetauscht. Dieser Motor hatte auch anfängliche Kinderkrankheiten.


Es gelang am 7. April 1920 ein geforderter Volllastflug vor der Kommission des EMD. Nur zwei Tage später stürzte der Apparat bei einem Routineflug in einen Acker in der Nähe des Flugfeldes und wurde danach nicht wieder aufgebaut.


Damit endete die Ära der Schweizerischen Waggonfabrik Schlieren als Flugapparatehersteller nach nicht einmal zwei Jahren.



Technische Daten |




Plakette der SWS an einem historischen Tramwagen Ce 2/2 im Tram-Museum Zürich















































Kenngröße
Daten

Spannweite
11,54 m
Länge
7,85 m
Höhe
2,90 m
Max. Startgewicht
1.160 kg
Höchstgeschwindigkeit
158 km/h
Optimale Reisegeschwindigkeit


Dienstgipfelhöhe
5.000 m

Reichweite
400 km
Bewaffnung:
vorg. Fl-MG mit Schussbahn durch Propellerebene

Triebwerk
Argus AS-III später BMW IIIa

Das Flugzeug mit einer Bezugsfläche von 30,80 m² hatte eine Feuerlöschanlage zur Bekämpfung von Vergaserbränden und transportable Piloten- und Beobachter-Sauerstoffgeräte mit an Bord.



Literatur |


  • Urech Jakob; Hunziker Emil: Die Flugzeuge der Schweizerischen Fliegertruppe seit 1914, Hrsg. von der Abt. der Militärflugplätze Dübendorf, Verlag Th. Gut & Co, 1. Aufl. Stäfa 1974


Weblinks |


  • Historisches Erbe SWS Schlieren SWS C-1


Einzelnachweise |




  1. Urech Jakob; Hunziker Emil: Die Flugzeuge der Schweizerischen Fliegertruppe seit 1914, Hrsg. von der Abt. der Militärflugplätze Dübendorf, Verlag Th. Gut & Co, 1. Aufl. Stäfa 1974, S. 78




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